News ---> Auf vielfachen Wunsch -> Die mündliche Heilpraktiker Prüfung von Schulleiter Oliver Knefel im Original (als Transkript) <--- News
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Muendliche Heilpraktikerpruefung von Angela
Jun 23rd, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

Mündliche Heilpraktikerprüfung von Angela B., Hamburg, Heilpraktiker PruefungMärz 2004

Intensivvorbereitung auf die Amtsarztprüfung - 10 DVDs

Prüfungstrainer für Heilpraktiker, CD-ROM mit über 4000 Fragen

 
Ich möchte hiermit einen kleinen Eindruck in meine mündliche Heilpraktikerprüfung geben, welche ca. 30 Minuten dauerte.

Leider hatte ich mich nicht ausreichend vorbereitet, habe die Prüfung jedoch zum Glück knapp bestanden.


Nachdem meine Personalien überprüft und die Frage geklärt wurde, ob ich in der Lage bin, die Prüfung durchzuführen, begann der Amtsarzt mit Fragen zum Infektionsschutzgesetz, wie z. B. zur Begriffsbestimmung, zu den §§ 34, 42, Salmonellose, EHEC, virusbedingtem hämorrhargischen Fieber und dem hämolytisch-urämischen Syndrom.


Aufgrund meiner Aufregung war ich nicht in der Lage, sämtliche Fragen genau zu beantworten. Mir wurde bestätigt, dass ich auf das Thema zwar vorbereitet war, jedoch noch Defizite bei der Befundaufnahme vorliegen, welche weiter verbes sert werden müssen.


Anschließend wurden mir von den Beisitzern folgende Fallbeispiele zur Lösung genannt:


1. Fallbeispiel:
Heilpraktikerausbildung in HamburgEin Patient klagt seit 4 Tagen über Schwerhörigkeit.
Meine Anamnese sah wie folgt aus: Ich erfragte, ob der Patient Schmerzen hat, wie stark die Einschränkungen sind, ob andere Symptome vorliegen, ob er Ohrgeräusche hat. Dies wurde ins gesamt verneint. Die Othoskopie war ohne Befund, kein Zerumen, keine Rötung. Die Skleren waren ebenfalls ohne Befund. Es liegt jedoch ein leichter Schwindel vor.
Die Frage nach Puls und Blutdruck ergab folgende Daten: RR 185/90 Puls: 65
Aufgrund meiner weiteren Fragen wurde zu dem hohen Blutdruck angegeben, dass seit 5 Jahren eine eingestellte Hypertonie vorliegt, die regelmäßig durch einen Arzt kontrolliert wird und dass der Patient Medikamente nimmt, die er aber nicht mitgebracht hat.
Aufgrund der Aufforderung, nun Differenzialdiagnosen zu stellen, schloss ich eine Otitis media aus, da die Othoskopie ohne Befund war. Eine Schädigung des N.acusticus hielt ich für unwahr scheinlich. Außerdem schloss ich einen Morbus Meniere aus, da die typische Trias nicht bestand. Daher bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es sich wahrscheinlich um einen Hörsturz handelt und ich den Patienten als ärztlichen Notfall zu einem HNO-Arzt weiterleiten würde, da die Prognose desto besser ist, je eher eine Therapie beginnen kann.
Wegen des hohen Blutdrucks würde ich dem Patienten dringend empfehlen, den behandelnden Arzt aufzusuchen, um die medikamentöse Einstellung ändern zu lassen, da mir nicht bekannt ist, welche Medikamente eingenommen werden und ich als Heilpraktiker nicht berechtigt bin, vom Arzt verschriebene Medikamente abzusetzen, neue zu verschreiben oder die Dosierung zu än dern.

Meine Diagnose war richtig, es handelte sich um einen Hörsturz, aber ich hätte noch mehr Diffe renzialdiagnosen stellen müssen, ich hätte z. B. auch eine TIA oder PRIND ausschließen müs sen.

2. Fallbeispiel:

Heilpraktiker PruefungsfragenEine Mutter kommt mit ihrem Kind in die Praxis und gibt an, dass das Kind Fieber habe.
Durch meine Anamnese ergab sich, dass keine sonstigen Auffälligkeiten vorhanden sind und an dere Kinder im Kindergarten nicht die gleichen Symptome hatten. Die Geschwister haben auch seit gestern Fieber.
Ich würde den plötzlichen Fieberanstieg und die gleichzeitige Ansteckung der Geschwister als ein Zeichen für eine Infektionskrankheit werten, die durch einen Arzt abgeklärt werden sollte.
Mir wurde mitgeteilt, dass diese Diagnose nicht ausreichend ist. Ich hätte dem Kind in die Ohren sehen müssen, da mir dann aufgefallen wäre, dass der Gehörgang stark gerötet ist und ich hätte feststellen können, dass es sich um eine Otitis media handelt.

Das war es dann auch schon. Hauptsache Bestanden!!

Ich hoffe das hilft Euch dabei einen noch besseren Einblick zu gewinnen.

Liebe Grüße und viel Erfolg,

Angela

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Die Original Heilpraktikerpruefung von Oliver Knefel
Jun 23rd, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

Original Heilpraktiker Prüfungsfragen von Oliver Knefels mündlicher Heilpraktikerprüfung als Transkrikpt

Prüfungsort-/zeit: November 2001, Hamburg-Bergedorf

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Abkürzungen:

  • „O“ = Oliver Knefel

„P“ = Prüfer

  • O: Knefel ist mein Name.

P: So, Sie sind die Nr.3. Haben Sie gut hergefunden?

  • O: Ja, danke. Es war jetzt viel Verkehr am Freitagnachmittag.

P: Spors ist mein Name, ich bin der Amtsarzt hier in Bergedorf und soll Sie ja kennen lernen.    Ich habe Ihren Lebenslauf hier, Herr Knefel. Sie stammen ja aus Schwäbisch Hall, das ist    Baden Württemberg, nicht?

  • O: Genau.

P: Da haben Sie dann die Schule besucht. Dann sind Sie so mit12-13 Jahren nach Hamburg gekommen und sind dann hier in der Nähe gewesen, im Hansa-Gymnasium.

  • O: Genau.

P: Dann haben Sie eine Zeitlang dort die Schule besucht und sind dann Zweiradmechaniker geworden mit Gesellenprüfung. Wo war denn der Bergedorfer Motorservice?

  • O: Im Weidenbaumsweg, in der Suzukivertragswerkstatt.

P: Da waren Sie bis Anfang der neunziger Jahre. Dann sind Sie selbständig gewesen, dann waren Sie vier Jahre bei Marcks, anschließend wieder Selbständigkeit im KfZ-Gewerbe und ab 2001 sind Sie zur Heilpraktikerausbildung zu Frau Rommel gegangen. Wie oft waren Sie da in der Woche?

  • O: Dreimal in der Woche.

P: Wie kam das?

  • O: Der Lebenslauf ist unvollständig, ich habe ihn in Eile aufgeschrieben. Ich habe mich schon seit Jahren mit Entspannungstechniken, mit Yoga und mit Meditation, beschäftigt. Ich habe auch anderen Leuten dies beigebracht, zum Beispiel Autogenes Training. Dadurch bin ich in den medizinischen Bereich reingekommen. Durch das Vermitteln der Entspannungstechnik habe ich gemerkt, dass die Menschen mit Sachen zu einem kommen, bei denen sie denken, dass sie diese mit Entspannungstechniken in den Griff bekommen, die dann aber nicht unbedingt dadurch in den Griff zu kriegen waren. Wir hatten zum Beispiel eine Frau da, die versuchte durch das autogene Training ihre Nervosität in den Griff zu bekommen und ich habe mich immer gewundert, warum es bei ihr nicht klappt. Bei vielen Anderen vorher hat es immer geklappt aber bei ihr ging es irgendwie nicht. Sie hat auch zu Hause geübt, aber auch das klappte nicht. Die Frau war übernervös, ihr war immer sehr heiß und Sie können sich ja schon denken, was kommt, die Frau hat eine Schilddrüsenüberfunktion gehabt. Da sind wir zuerst natürlich gar nicht drauf gekommen, da wir medizinisch nicht gebildet waren. Wir haben sie dann aber zum Arzt geschickt und der hat dann diese Überfunktion festgestellt. Mit der Hyperthyreose kann man es versuchen, mit Meditation und autogenem Training, aber da kommt man nicht gegen an gegen diese Nervosität.

P: Schön. So, Herr Knefel, ich erzähle kurz wie wir gleich verfahren wollen. Wir nehmen uns etwas Zeit, so 20 Minuten und gehen Praxisabläufe durch. Jemand kommt und hat diese und jene Beschwerden und Sie entwickeln daraus Ihre Fragen, Kenntnisse und Verdachtsdiagnose. Sie machen auch Differenzialdiagnose mit Querverbindungen. Den Ablauf nehme ich auf als Protokoll, wobei dies nachher wieder gelöscht wird. Ich sage zum Schluss auch gleich die Einschätzung. Wie war die schriftliche Prüfung?

  • O: Schwer, ich fand sie sehr schwer. Ich habe mich gut darauf vorbereitet und trotzdem nur knapp bestanden.

P: Ja. (Dann Stille, der Prüfer überlegt) - Da ist ein älterer Herr, der mit seiner Frau zu Ihnen kommt. Die Frau ist schon seit längerer Zeit Patientin bei Ihnen, daraus ergibt sich das auch. Er ist seit einiger Zeit nicht mehr so fit. Er hat seine Aufträge, soll zum Beispiel auch einkaufen. Die Frau sagt, dass es länger dauert. Er versucht es zu umgehen, es strapaziert ihn wohl zu sehr. Liegt es am Alter oder liegt etwas anderes dahinter, das frage ich Sie, Herr Knefel.

  • O: Wie alt ist er denn?

P: Er ist 70, kommt hier herein, erst mal unauffällig, wirkt etwas älter, wirkt wie 75 Jahre.

  • O: Und er vergisst jetzt  in letzter Zeit öfter was?

P: Nein, das kann man nicht sagen. Die Liste ist komplett abgearbeitet. Die Vergesslichkeit ist nicht im Vordergrund, nur die körperliche Belastbarkeit.

  • O: Dann würde ich mal den Blutdruck bei ihm messen.

P: Der Blutdruck ist 170/95 mm/Hg.

  • O: Gut. Das ist auch schon ganz schön hoch, aber für sein Alter… Jetzt würde ich fragen, ob er noch andere Beschwerden hat.

P: Ja! Eine Dreier-Situation, wie gehen Sie vor? Die Frage stellt sich ja schon vorher. Wir sitzen anfangs zu dritt im Zimmer. Wollen Sie zu dritt auch die 2. Frage stellen? Oder wie handhaben Sie das? Oder ist es egal?

  • O: Es ist seine Frau, also warum nicht.

P: Das muss man sehen, darüber muss man sich Gedanken machen, auch wegen der Themen.

  • O: Vielleicht sollte ich sogar doch mit dem Patienten allein sprechen.

P: Ja, da kommt dann vielleicht mehr, kommt darauf an. Weitere Beschwerden, ja, das Gehen ist sehr schwer geworden.

  • O: Sie meinen das Treppensteigen.

P: Das Treppensteigen geht so. Sie wohnen im 3. Stock und das ist vielleicht etwas langsamer. Aber bei den Strecken ist er jetzt auf den Bus umgestiegen.

  • O: Da würde ich ihn fragen, ob er Beschwerden hat, wenn er unterwegs ist.

P: Sie sind ja zu dritt und Sie merken, dass er nicht ganz darauf eingeht, er weicht etwas aus. Aber Sie spüren schon, da mag was sein.

  • O: Es könnte ja sein, dass er zum Beispiel diese Schaufensterkrankheit hat, dass er unterwegs öfter mal stehen bleiben muss und deswegen für das Ganze länger braucht.

P: Wie würden Sie das jetzt einkleiden, wie würden Sie das  jetzt in dieser Situation anbringen?

  • O: Schaut er zwischendurch gern in die Schaufenster?

P: Merken Sie, dass die Frau da nicht mehr mit dasteht für so eine Antwort. So etwas gibt es.

  • O: Vielleicht sollte man sie dich rausschicken und mit dem Patienten allein sprechen.

P: Wie machen Sie das? Das ist ja Ihre Patientin.

  • O: Ich würde sie einfach fragen, ob ich mit ihrem Mann mal allein sprechen kann.

P: Die Frau zeigt wenig Verständnis, sie sind ja schon lange verheiratet. Was würden Sie dann machen? Sie sind ja Therapeut. Diagnostiker und Therapeut, Sie stellen ja nicht nur Fragen. Können Sie auch was anderes machen?

  • O: Ich würde ihn in das Untersuchungszimmer nach nebenan bitten.

P: So, sehr schön, so machen wir das. Würden Sie ihn dann untersuchen oder würden Sie weiter fragen wollen?

  • O: Also wenn ich jetzt mit ihm allein bin, würde ich schon noch genauer fragen.

P: Also es ist so, wie Sie schon vermutet haben, nach 500 bis 600 Metern macht er Pausen. Es tut dann so weh im linken Bein. Ist das was Schlimmes? Das ist das Nächste, was er fragt.

  • O: Erst mal nicht, es ist ja wahrscheinlich die chronische arterielle Verschlusskrankheit. Dann müsste ich ihn auf jeden Fall zur Abklärung zum Arzt schicken, der eine Angiographie macht, eine Gefäßaufnahme.

P: Ja. Sie legen ja großen Wert auf das, was er Ihnen berichtet. Das kann man so machen. Sie sind ja im Untersuchungszimmer, wenn Sie das noch irgendwie versuchen zu objektivieren.

  • O: Ja, es gibt da diese Untersuchungsmethode, ich glaube Lagerung nach Ratschow.

P: Wie auch immer.

  • O: Der Patient legt sich hin, streckt die Beine nach oben und kreist dann mit den Füssen. Bei dem Bein, wo die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist, da würde er das nicht allzu lange aushalten, da würde er Schmerzen kriegen.

P: Das ist ja Stress hoch zehn bei einem so alten Menschen. Aber so kann man das auch machen, das ist richtig.

  • O: Ja gut, man muss es natürlich nicht übertreiben. Sobald was weh tut, setze ich ihn hin und beobachte, wie lange es dauert, bis das Bein wieder rot wird. Es wird ja blass von der Arbeit in der Luft und es sollte in relativ kurzer Zeit wieder rot werden, nicht allzu lange blass bleiben.

P: Ziemlich guter Test, den kenne ich auch noch. Können Sie auch was anderes machen, etwas bequemer für den Patienten?

  • O: Wir können den Blutdruck in den Beinen messen, das geht, glaube ich, auch. Der müsste dann an dem Bein, wo der Verschluss vermutet wird, eigentlich geringer sein. Wobei es sich dabei ja nicht um einen akuten Verschluss handelt, da fehlen dann ja regelrecht die Fußpulse. Das ist dann aber auch ein Notfall. Aber er hat ja vermutlich diese chronische AVK.

P: Wo sind denn bei jemandem die Pulse zu spüren?

  • O: Am Bein, am Fußrücken, am Dorsalis pedis, glaube ich.

P: Ja, prima, sehr schön.

  • O: Und im Knie, in der Kniekehle ist es der Poplitea.

P: Gut, das bietet sich doch an, oder?

  • O: Ja.

P: Machen Sie auch einen Seitenvergleich. Die Pulsqualität ist ja eine alte Domäne in der Naturheilkunde. Das ist auch nicht so stresshaft wie dieser andere Belastungstest. Auf der betroffenen Seite ist dann eine Abschwächung. Sie sind zwar noch da, aber es ist eine Abschwächung.

  • O: Ja, bei einem akuten Verschluss hätte er noch andere Symptome. Das wäre einmal Blässe, dann wahrscheinlich Parästhesien, unter Umständen Lähmungen, starke Schmerzen und das ist ein Notfall, das kann bis zum Absterben des Beines gehen.

P: Ja, gut, sehr gut. Da haben Sie sich der Sache so angenommen, sind dies auch noch mit ihm allein durchgegangen, dann auch noch zwei Untersuchungsmethoden vorgebracht und, so verstehe ich Sie auch, sich auch noch einen Eindruck gemacht.
Was könnte dann sonst noch das Gehen erschweren? Wir müssen ja auch ein bisschen Differenzialdiagnose berücksichtigen.

  • O: Beinvenenthrombose könnte das auch noch machen.

P: Ja, sehen Sie, toll, prima.

  • O: Aber eine tiefe Beinvenenthrombose wäre zum Beispiel auch wieder ein Notfall, weil da eine Lungenembolie droht. Also da muss ich eigentlich gleich ans Telefon. Das Bein wäre aber bläulich-livide verfärbt, zumindest  wäre der Umfang etwas vergrößert, überwärmt. Da könnten wir dann die verschiedenen Zeichen für prüfen: Payr-, Meyer- und das Homannzeichen. Diese müssten dann positiv sein, zumindest teilweise.

P: Genau, prima.
So, das interpretiere ich richtig, dass Sie da vor allem nach dem Ergebnis auf eine chronische arterielle Verschlusskrankheit tippen und das auch weiter abklären lassen.

  • O: Ja, zum Arzt, der dann eine Gefäßdarstellung macht.

P: So passiert das auch und er kriegt dann auch eine Gefäßoperation.

  • O: Es droht ja auch anderswo. AVK bezieht sich ja nicht auf ein Körperteil, sondern da, wo er es gerade merkt. Also es kann natürlich überall noch weitergehen. Er kann Angina pectoris Anfälle kriegen, bis hin zum Herzinfarkt, vielleicht sogar Schlaganfälle oder diese transischämischen Attacken. Er muss überhaupt auf diese Sachen achten, der Blutdruck darf nicht zu hoch sein, die Risikofaktoren für Arteriosklerose sollten möglichst gering gehalten werden.

P: Gab es mal einen Notfall, wo Sie helfen mussten?
Sie fahren allein mit dem Wagen und sehen einen älteren Herren, der mit dem Fahrrad kippt. Er kippt vom Fahrrad und liegt da.

  • O: Da komme ich jetzt dazu.
  • Ja, ich werde erst mal die Bewusstseinslage prüfen. Als aller erstes würde ich ihn ansprechen, ob er noch bei Bewusstsein ist.

P: Darauf reagiert er nicht.

  • O: Er ist nicht bei Bewusstsein. Dann würde ich die Vitalfunktionen prüfen. Ob Atmung da ist bzw. ob das Herz schlägt.

P: Wie machen Sie das?

  • O: Die Atmung prüfe ich, in dem ich den Brustkorb und den Bauch prüfe, ob da Bewegung ist. Den Herzschlag prüfe ich am schnellsten, glaube ich, an Karotiden.

P: Ja, Puls ist da, Atmung ist auch da, Bewusstsein ist nicht da. Was würden Sie jetzt machen?

  • O: Dann sollten wir ihn in der stabilen Seitenlage lagern und gucken, ob irgendwas im Mund ist und den Kopf überstrecken. In die stabile Seitenlage, damit er nicht, falls er erbricht, irgendwas davon einatmet und vielleicht daran ersticken könnte oder zumindest im Nachhinein  eine Aspirationspneunomie  davon bekommt. Und so schnell wie möglich den Rettungswagen rufen.

P: Rettungswagen? Oder?

  • O: Ja, den Notarzt.

P: Eben.
Ja, ich gratuliere, Herr Knefel. Ich mache es kurz jetzt, da Sie bestanden haben. Ich teile das dann mit und von Hamburg kriegen Sie dann den Bescheid.

  • O: Dankeschön, super. Ich wünsche einen schönen Tag noch, tschüss.

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Heilpraktiker Homoeopathie - Grundlegende Sicht - Teil 2
Jun 9th, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

Das große Homöopathie Handbuch

Die homöopathische Hausapotheke - DVD-Lexikon der Homöopathie

Allgemeine Homöopathische Zeitung. DVD-ROM für Windows ab 98

Homöopathie Krankheit, Behandlung und Heilung - Erkenntnisse und deren Folgen

Heilpraktiker Homoeopathie PflanzenFür die Behandlungen von Krankheiten haben diese Erkenntnisse weitreichende Folgen. Hier ein Beispiel, um diese Aussage zu verdeutlichen: In der Naturheilkunde wie auch mittlerweile in der Schulmedizin ist bekannt, dass Krankheiten wie allergischer Schnupfen, Asthma bronchiale, Milchschorf und Neurodermitis häufig zusammenhängen und in der Vorgeschichte von Asthmatikern sehr häufig Hautausschläge zu finden sind, insbesondere Milchschorf in früher Kindheit. Diese Hautausschläge verschwanden irgendwann von selbst, teilweise auch durch die Benutzung entsprechender Salben. Später jedoch, manchmal liegen mehrere Jahre zwischen den Erkrankungen, leiden diese Menschen dann an Asthma oder Heuschnupfen.

Der Tatsache, dass nach dem Verschwinden eines Hautausschlages eine asthmatische Erkrankung auftreten kann, schenkt man in der Schulmedizin wenig Beachtung. Es wird lediglich ein gehäuftes Auftreten bei Menschen festgestellt, sowie eine familiäre Häufung beobachtet. Des Weiteren werden das Asthma bronchiale und die Neurodermitis den allergischen Krankheiten zugeordnet.  Bei Asthma ist eine ursächliche Therapie nur teilweise möglich. Die Schulmedizin hat zwar ihre Verdienste bei der Behandlung des Asthmas, sie konnte jedoch selten wirklich heilen.

In der Homöopathie Heilung wird darüber anders gedacht, daher ist ein anderes Vorgehen in der Therapie notwendig

    *  Die Allergene werden nur als Auslöser der Symptome betrachtet, der zugrundeliegende Krankheitszustand ist jedoch ständig und dauerhaft vorhanden.

    *  Es wird ein sehr enger Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen gesehen. Dies zieht Konsequenzen in der Behandlung nach sich.

Durch die Homöopathie ist eine ursprüngliche Therapie möglich. Die zugrundeliegende Ursache, und damit die Verstimmung der Lebenskraft, wird beseitigt.

Heilpraktiker Homoeopathie LebenskraftIn unserem oben aufgeführten Fallbeispiel würde jeder Homöopath schon vor dem Auftreten einer nachfolgenden Krankheit sehr skeptisch sein, da zwar der Ausdruck der Erkrankung beseitigt, nicht jedoch die verstimmte Lebenskraft geheilt wurde. Der Krankheitsprozess selbst währt daher unverändert fort. Stellen Sie sich vor, sie verschließen einen Topf mit kochendem  Wasser mit einem dichten Deckel - der entstehende Überdruck sucht sich irgendwann ein neues Ventil. Entweder kommt der Hautausschlag nach einer gewissen Zeit wieder oder es entsteht etwas scheinbar neue Erkrankung, sofern es dem Organismus nicht gelingt, die Krankheit wieder nach außen auf die Haut zu platzieren.

Bei Hautkrankheiten ist es sehr oft Asthma, jedoch sind auch viele andere Erkrankungen nach der Unterdrückung von Hautausschlägen möglich. Die Lebenskraft hat von sich selbst aus immer das Bestreben, einen Krankheitsprozess möglichst weit entfernt von lebenswichtigen Organen zu halten.

Wenn ein Asthmapatient homöopathisch behandelt wird, kann der frühere Hautausschlag in unveränderter Art wieder auftreten, sobald das Asthma geheilt ist. Anschließend  kann man dann den Hautausschlag homöopathisch behandeln und heilen. Es wird also die Lebenskraft behandelt, deren Verstimmung sich in einer Hauterkrankung bemerkbar macht.

Bei Menschen mit einer sehr stark verstimmten Lebenskraft hält sich das Leiden hartnäckig auf der Haut oder wechselt sich immer wieder mit dem Asthma ab. Deshalb  werden Hautausschläge in der Homöopathie Krankheit ausschließlich mit innerlichen Mitteln behandelt. Salben werden lediglich  zu Beginn einer Behandlung zur kurzfristigen Linderung in besonders schweren Fällen eingesetzt, da die homöopathische Behandlung auf die Lebenskraft und nicht auf die Haut abzielt. Die Lebenskraft soll wieder in einen gesunden Zustand gebracht werden. Die Abheilung der Hauterkrankung ist die positive Folge.

Heilpraktiker Homoeopathie HauterkrankungKrankheiten sollen daher nie als isolierte Krankheit eines oder mehrerer Organe betrachtet werden. Wenn nach einer vermeintlich erfolgreichen Behandlung einer Hauterkrankung später Asthma oder eine andere Erkrankung auftritt, wurden nur die Symptome unterdrückt, nicht jedoch die Krankheit geheilt.
Weiterhin sollen alle  bestehenden Beschwerden zusammen beachtet und betrachtet werden, da sie ein Ausdruck der bestehenden Störung der Lebenskraft sind. Außerdem ist es für die Gesamtbeurteilung notwendig, den gesamten Verlauf der Krankheitsgeschichte zu kennen, da auch sogenannte Nebensymptome eine Rolle spielen. Hierbei handelt es sich um Symptome, die nichts mit der eigentlichen Krankheit zu tun haben müssen, jedoch seitdem bestehen und meistens wenig bis keine Beachtung finden.

Schauen wir uns einen Patienten an, der wegen Schlaflosigkeit in die Praxis kommt. Seit er arbeitslos wurde, leidet er unter Schlafstörungen. Er leidet außerdem häufig an Durchfall und hat oft hämmernde Kopfschmerzen an der linken Schläfe, die überwiegend nachmittags auftreten. Seit 2 Wochen bekommt er immer wieder kleine Pickelchen im Gesicht und seit einigen Tagen mag er sogar keine Schokolade mehr. Dies zusammen ist der Ausdruck seiner Krankheit oder besser ausgedrückt: der Ausdruck der Störung seiner Lebenskraft!  Dafür wird er eine Homöopathie Heilung bekommen, die genau diesem Symptomenkomplex entspricht, die Verarbeitung seiner Probleme ermöglicht  und deshalb auch zu heilen vermag.

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Die homöopathische Hausapotheke - DVD-Lexikon der Homöopathie

Allgemeine Homöopathische Zeitung. DVD-ROM für Windows ab 98

-> Heilpraktiker Homoeopathie - Grundlegende Sicht - Teil 1

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