News ---> Auf vielfachen Wunsch -> Die mündliche Heilpraktiker Prüfung von Schulleiter Oliver Knefel im Original (als Transkript) <--- News
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Heilpraktikerprüfung: Mein Weg Zur Selbstaendigen Heilpraktikerin
Nov 6th, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

Mein Weg von der Idee über die bestandene Heilpraktikerprüfung bis hin zur selbstaendigen Heilpraktikerin


doris-mit-schildkroeteVor ca. 7 Jahren begann ich, mich für die Naturheilkunde und was dazu gehört zu interessieren. Ich habe viele, viele Bücher gelesen, mich in Reiki einweihen und meine Aura behandeln lassen und vieles mehr. Irgendwann reifte in mir der Wunsch, selbst im Bereich der Heilung zu arbeiten. Aber wie, ohne entsprechende Ausbildung?? Zumal ich einen Vollzeitjob ausübte, der nicht das Geringste mit Heilung zu tun hatte. Tja, und dann öffnete mir ein so genannter Schicksalsschlag die Tür: ich wurde von jetzt auf gleich arbeitslos!

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Mein Job und der damalige Arbeitsmarkt machten mir schnell klar, dass ich kurzfristig keine neue Arbeit in meinem Beruf finden würde. Und auch langfristig gesehen waren die Chancen in meinem Beruf eher dürftig. Und was bedeutete überhaupt das Wort „Beruf“? Hatte es nicht etwas mit „Berufung“ zu tun? War mein jetziger Job eine Berufung?


Eher nicht. Mein Partner, mit dem ich zu dem Zeitpunkt erst einige Monate zusammen war, fragte mich nach meinen beruflichen Zukunftsplänen. Ich druckste herum, da ich selbst ziemlich unsicher war. Zu meinem großen Glück gehört mein Partner (mittlerweile mein Ehemann) zu den Menschen, die nach- und auch hinterfragen. Er ließ also nicht locker, bis ich ihm von meinem Wunsch, Heilpraktikerin zu werden, erzählte. Das Einzige, was er dazu sagte, war: „Was hält Dich davon ab?“ Ja, was? Nichts!!

Ich fing an, im Internet zu recherchieren: welche Heilpraktikerschulen gibt es in meiner Nähe, Unterrichtsart (Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend, Fernstudium), Ausbildungsdauer und vor allem die Kosten. Und genau die Kosten waren es, die meinen Traum fast platzen ließen. Wie sollte ich von dem bisschen Arbeitslosengeld das Schulgeld bezahlen?

Und falls ich doch irgendeinen Job finden würde, wie sollte ich dann regelmäßig am Unterricht teilnehmen können? Hinzu kam, dass die meisten Schulen nur zweimal im Jahr mit der Ausbildung begannen und der nächste Start war noch einige Monate hin.

Meine Euphorie sank… Ich beschloss, wenn ich schon nicht die Heilpraktikerausbildung machen konnte, dann wollte ich mich zumindest in den 2. Reiki-Grad einweihen lassen. Und bei dem Seminar lernte ich eine Frau kennen, die selbst gerade die Heilpraktikerausbildung machte. Sie schwärmte regelrecht davon und ich nutzte jede Pause, um sie noch mehr auszufragen.

Sie erzählte mir, dass sie die Heilpraktikerschule bei Oliver Knefel in Oststeinbek besucht und dass sie total begeistert wäre. Sie empfahl mir, mich mit Oliver in Verbindung zu setzen, vielleicht könnte ich meinen Traum ja doch noch verwirklichen. Gleich nächsten Tag rief ich bei Oliver an und erkundigte mich. Nun war ich selbst sehr begeistert über die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten, die Oliver anbot. Und die Ausbildung war bezahlbar!

Ich nahm Ollis Angebot, unverbindlich an einem Probeunterricht teilzunehmen, dankend an. So lernte ich Olli, seine Heilpraktikerschule und seine Art, Lernstoff zu vermitteln, kennen. Ich besprach mich anschließend mit meinem Mann, schlief eine Nacht darüber und meldete mich dann bei Olli für die Heilpraktikerausbildung in Hamburg an.

Ich war zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 40 Minuten unterwegs, aber das nahm ich gern in Kauf. Aufgrund des Systems von Ollis Schule, konnte ich sofort beginnen. Weil ich zu dem Zeitpunkt noch immer arbeitslos war und nicht so viel Geld zur Verfügung hatte, entschied ich mich für die damalige 3-Jahre-Ausbildung (Unterricht einmal pro Woche für zwei Stunden für 100,-€ monatlich). Da Olli den Unterricht an verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Zeiten anbietet, war ich nicht auf einen Kurs „festgelegt“, sondern konnte bei Bedarf auch wechseln. Und egal, welchen Kurs ich besuchte, es waren immer kleine Gruppen, die das Lernen deutlich vereinfachten.

Als ich nach einigen Monaten wieder einen Job fand und mehr Geld zur Verfügung hatte, konnte ich problemlos in eine andere Ausbildungsvariante wechseln (Unterricht zweimal pro Woche für 150,-€ monatlich). Dies hatte wiederum zur Folge, dass sich meine Ausbildungsdauer entsprechend verkürzt hat! Aber auch den umgekehrten Fall habe ich während meiner Ausbildung bei Olli erlebt: ein Mitschüler, der anfangs dreimal die Woche zum Unterricht kam, wurde plötzlich arbeitslos und konnte sich daher das Schulgeld von monatlich 200,-€ nicht mehr leisten. Auch bei ihm war es kein Problem, die Ausbildungsvariante auf einmal Unterricht pro Woche zu wechseln. So hat sich seine Ausbildungszeit zwar verlängert, dafür musste er die Ausbildung aber auch nicht abbrechen!

Während meiner Ausbildung habe ich unheimlich viel gelernt, auch über mich. Olli sagt Interessierten und Probeschülern gern, dass die Heilpraktikerausbildung einem kleinen Medizinstudium gleichkäme. Dem kann ich nur zustimmen! Alles, was Körper, Geist und Seele hergeben, wird im Unterricht durchgenommen.

Zusätzlich bietet Olli noch verschiedene Seminare an, die besucht werden können. Ich selbst habe an den Seminaren für Irisdiagnose, Homöopathie und Bachblüten teilgenommen und brauchte als Ollis Schülerin lediglich die Hälfte des eigentlichen Preises zahlen. Olli liegt es sehr am Herzen, dass seine Schüler die Prüfung bestehen, daher passt er seinen Unterricht auch ständig den Prüfungsanforderungen an und macht eine sehr intensive Prüfungsvorbereitung.

Genauso wichtig ist es ihm jedoch, dass wir nach der bestandenen Heilpraktikerprüfung sofort als Heilpraktiker in eigener Praxis „loslegen“ können. Alles, was ich hierfür benötigte, hat Olli mir vermittelt. Ich war bereits einige Zeit als Heilpraktikerin selbständig, als ich mich zu einer Fortbildung im Bereich der Akupunktur entschloss.

Während dieser Fortbildung lernte ich eine Teilnehmerin kennen, die ebenfalls Heilpraktikerin ist. Sie hatte die Ausbildung bei einer anderen, relativ großen Schule absolviert. Sie hatte die Prüfung bereits vor 6 Monaten erfolgreich bestanden, sich aus lauter Unsicherheit jedoch noch immer nicht getraut, eine eigene Praxis zu eröffnen.

Sie hoffte, dass der Mut und die Sicherheit mit einer abgeschlossenen Akupunkturausbildung kommen würden. Ich hingegen war dank Olli so zuversichtlich, dass ich bereits in der Zeit zwischen der schriftlichen und der mündlichen Prüfung nach passenden Räumlichkeiten gesucht (und gefunden) habe. Aufgrund einiger notwendiger Praxisanschaffungen und Renovierungsarbeiten, konnte ich meine eigene Praxis 2 Wochen nach der bestandenen Prüfung eröffnen. Und noch heute, 3 Jahre später, bin ich eine glückliche und selbständige Heilpraktikerin!

Ich habe in meinem Leben schon so einige Lehrer gehabt, aber kaum einer hat seine Berufung als Lehrer so gelebt und sein Wissen so weitergegeben wie Oliver!

Doris H., 46 Jahre, Heilpraktikerin in Hamburg

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Die Original Heilpraktikerpruefung von Oliver Knefel
Jun 23rd, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

Original Heilpraktiker Prüfungsfragen von Oliver Knefels mündlicher Heilpraktikerprüfung als Transkrikpt

Prüfungsort-/zeit: November 2001, Hamburg-Bergedorf

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Abkürzungen:

  • „O“ = Oliver Knefel

„P“ = Prüfer

  • O: Knefel ist mein Name.

P: So, Sie sind die Nr.3. Haben Sie gut hergefunden?

  • O: Ja, danke. Es war jetzt viel Verkehr am Freitagnachmittag.

P: Spors ist mein Name, ich bin der Amtsarzt hier in Bergedorf und soll Sie ja kennen lernen.    Ich habe Ihren Lebenslauf hier, Herr Knefel. Sie stammen ja aus Schwäbisch Hall, das ist    Baden Württemberg, nicht?

  • O: Genau.

P: Da haben Sie dann die Schule besucht. Dann sind Sie so mit12-13 Jahren nach Hamburg gekommen und sind dann hier in der Nähe gewesen, im Hansa-Gymnasium.

  • O: Genau.

P: Dann haben Sie eine Zeitlang dort die Schule besucht und sind dann Zweiradmechaniker geworden mit Gesellenprüfung. Wo war denn der Bergedorfer Motorservice?

  • O: Im Weidenbaumsweg, in der Suzukivertragswerkstatt.

P: Da waren Sie bis Anfang der neunziger Jahre. Dann sind Sie selbständig gewesen, dann waren Sie vier Jahre bei Marcks, anschließend wieder Selbständigkeit im KfZ-Gewerbe und ab 2001 sind Sie zur Heilpraktikerausbildung zu Frau Rommel gegangen. Wie oft waren Sie da in der Woche?

  • O: Dreimal in der Woche.

P: Wie kam das?

  • O: Der Lebenslauf ist unvollständig, ich habe ihn in Eile aufgeschrieben. Ich habe mich schon seit Jahren mit Entspannungstechniken, mit Yoga und mit Meditation, beschäftigt. Ich habe auch anderen Leuten dies beigebracht, zum Beispiel Autogenes Training. Dadurch bin ich in den medizinischen Bereich reingekommen. Durch das Vermitteln der Entspannungstechnik habe ich gemerkt, dass die Menschen mit Sachen zu einem kommen, bei denen sie denken, dass sie diese mit Entspannungstechniken in den Griff bekommen, die dann aber nicht unbedingt dadurch in den Griff zu kriegen waren. Wir hatten zum Beispiel eine Frau da, die versuchte durch das autogene Training ihre Nervosität in den Griff zu bekommen und ich habe mich immer gewundert, warum es bei ihr nicht klappt. Bei vielen Anderen vorher hat es immer geklappt aber bei ihr ging es irgendwie nicht. Sie hat auch zu Hause geübt, aber auch das klappte nicht. Die Frau war übernervös, ihr war immer sehr heiß und Sie können sich ja schon denken, was kommt, die Frau hat eine Schilddrüsenüberfunktion gehabt. Da sind wir zuerst natürlich gar nicht drauf gekommen, da wir medizinisch nicht gebildet waren. Wir haben sie dann aber zum Arzt geschickt und der hat dann diese Überfunktion festgestellt. Mit der Hyperthyreose kann man es versuchen, mit Meditation und autogenem Training, aber da kommt man nicht gegen an gegen diese Nervosität.

P: Schön. So, Herr Knefel, ich erzähle kurz wie wir gleich verfahren wollen. Wir nehmen uns etwas Zeit, so 20 Minuten und gehen Praxisabläufe durch. Jemand kommt und hat diese und jene Beschwerden und Sie entwickeln daraus Ihre Fragen, Kenntnisse und Verdachtsdiagnose. Sie machen auch Differenzialdiagnose mit Querverbindungen. Den Ablauf nehme ich auf als Protokoll, wobei dies nachher wieder gelöscht wird. Ich sage zum Schluss auch gleich die Einschätzung. Wie war die schriftliche Prüfung?

  • O: Schwer, ich fand sie sehr schwer. Ich habe mich gut darauf vorbereitet und trotzdem nur knapp bestanden.

P: Ja. (Dann Stille, der Prüfer überlegt) - Da ist ein älterer Herr, der mit seiner Frau zu Ihnen kommt. Die Frau ist schon seit längerer Zeit Patientin bei Ihnen, daraus ergibt sich das auch. Er ist seit einiger Zeit nicht mehr so fit. Er hat seine Aufträge, soll zum Beispiel auch einkaufen. Die Frau sagt, dass es länger dauert. Er versucht es zu umgehen, es strapaziert ihn wohl zu sehr. Liegt es am Alter oder liegt etwas anderes dahinter, das frage ich Sie, Herr Knefel.

  • O: Wie alt ist er denn?

P: Er ist 70, kommt hier herein, erst mal unauffällig, wirkt etwas älter, wirkt wie 75 Jahre.

  • O: Und er vergisst jetzt  in letzter Zeit öfter was?

P: Nein, das kann man nicht sagen. Die Liste ist komplett abgearbeitet. Die Vergesslichkeit ist nicht im Vordergrund, nur die körperliche Belastbarkeit.

  • O: Dann würde ich mal den Blutdruck bei ihm messen.

P: Der Blutdruck ist 170/95 mm/Hg.

  • O: Gut. Das ist auch schon ganz schön hoch, aber für sein Alter… Jetzt würde ich fragen, ob er noch andere Beschwerden hat.

P: Ja! Eine Dreier-Situation, wie gehen Sie vor? Die Frage stellt sich ja schon vorher. Wir sitzen anfangs zu dritt im Zimmer. Wollen Sie zu dritt auch die 2. Frage stellen? Oder wie handhaben Sie das? Oder ist es egal?

  • O: Es ist seine Frau, also warum nicht.

P: Das muss man sehen, darüber muss man sich Gedanken machen, auch wegen der Themen.

  • O: Vielleicht sollte ich sogar doch mit dem Patienten allein sprechen.

P: Ja, da kommt dann vielleicht mehr, kommt darauf an. Weitere Beschwerden, ja, das Gehen ist sehr schwer geworden.

  • O: Sie meinen das Treppensteigen.

P: Das Treppensteigen geht so. Sie wohnen im 3. Stock und das ist vielleicht etwas langsamer. Aber bei den Strecken ist er jetzt auf den Bus umgestiegen.

  • O: Da würde ich ihn fragen, ob er Beschwerden hat, wenn er unterwegs ist.

P: Sie sind ja zu dritt und Sie merken, dass er nicht ganz darauf eingeht, er weicht etwas aus. Aber Sie spüren schon, da mag was sein.

  • O: Es könnte ja sein, dass er zum Beispiel diese Schaufensterkrankheit hat, dass er unterwegs öfter mal stehen bleiben muss und deswegen für das Ganze länger braucht.

P: Wie würden Sie das jetzt einkleiden, wie würden Sie das  jetzt in dieser Situation anbringen?

  • O: Schaut er zwischendurch gern in die Schaufenster?

P: Merken Sie, dass die Frau da nicht mehr mit dasteht für so eine Antwort. So etwas gibt es.

  • O: Vielleicht sollte man sie dich rausschicken und mit dem Patienten allein sprechen.

P: Wie machen Sie das? Das ist ja Ihre Patientin.

  • O: Ich würde sie einfach fragen, ob ich mit ihrem Mann mal allein sprechen kann.

P: Die Frau zeigt wenig Verständnis, sie sind ja schon lange verheiratet. Was würden Sie dann machen? Sie sind ja Therapeut. Diagnostiker und Therapeut, Sie stellen ja nicht nur Fragen. Können Sie auch was anderes machen?

  • O: Ich würde ihn in das Untersuchungszimmer nach nebenan bitten.

P: So, sehr schön, so machen wir das. Würden Sie ihn dann untersuchen oder würden Sie weiter fragen wollen?

  • O: Also wenn ich jetzt mit ihm allein bin, würde ich schon noch genauer fragen.

P: Also es ist so, wie Sie schon vermutet haben, nach 500 bis 600 Metern macht er Pausen. Es tut dann so weh im linken Bein. Ist das was Schlimmes? Das ist das Nächste, was er fragt.

  • O: Erst mal nicht, es ist ja wahrscheinlich die chronische arterielle Verschlusskrankheit. Dann müsste ich ihn auf jeden Fall zur Abklärung zum Arzt schicken, der eine Angiographie macht, eine Gefäßaufnahme.

P: Ja. Sie legen ja großen Wert auf das, was er Ihnen berichtet. Das kann man so machen. Sie sind ja im Untersuchungszimmer, wenn Sie das noch irgendwie versuchen zu objektivieren.

  • O: Ja, es gibt da diese Untersuchungsmethode, ich glaube Lagerung nach Ratschow.

P: Wie auch immer.

  • O: Der Patient legt sich hin, streckt die Beine nach oben und kreist dann mit den Füssen. Bei dem Bein, wo die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist, da würde er das nicht allzu lange aushalten, da würde er Schmerzen kriegen.

P: Das ist ja Stress hoch zehn bei einem so alten Menschen. Aber so kann man das auch machen, das ist richtig.

  • O: Ja gut, man muss es natürlich nicht übertreiben. Sobald was weh tut, setze ich ihn hin und beobachte, wie lange es dauert, bis das Bein wieder rot wird. Es wird ja blass von der Arbeit in der Luft und es sollte in relativ kurzer Zeit wieder rot werden, nicht allzu lange blass bleiben.

P: Ziemlich guter Test, den kenne ich auch noch. Können Sie auch was anderes machen, etwas bequemer für den Patienten?

  • O: Wir können den Blutdruck in den Beinen messen, das geht, glaube ich, auch. Der müsste dann an dem Bein, wo der Verschluss vermutet wird, eigentlich geringer sein. Wobei es sich dabei ja nicht um einen akuten Verschluss handelt, da fehlen dann ja regelrecht die Fußpulse. Das ist dann aber auch ein Notfall. Aber er hat ja vermutlich diese chronische AVK.

P: Wo sind denn bei jemandem die Pulse zu spüren?

  • O: Am Bein, am Fußrücken, am Dorsalis pedis, glaube ich.

P: Ja, prima, sehr schön.

  • O: Und im Knie, in der Kniekehle ist es der Poplitea.

P: Gut, das bietet sich doch an, oder?

  • O: Ja.

P: Machen Sie auch einen Seitenvergleich. Die Pulsqualität ist ja eine alte Domäne in der Naturheilkunde. Das ist auch nicht so stresshaft wie dieser andere Belastungstest. Auf der betroffenen Seite ist dann eine Abschwächung. Sie sind zwar noch da, aber es ist eine Abschwächung.

  • O: Ja, bei einem akuten Verschluss hätte er noch andere Symptome. Das wäre einmal Blässe, dann wahrscheinlich Parästhesien, unter Umständen Lähmungen, starke Schmerzen und das ist ein Notfall, das kann bis zum Absterben des Beines gehen.

P: Ja, gut, sehr gut. Da haben Sie sich der Sache so angenommen, sind dies auch noch mit ihm allein durchgegangen, dann auch noch zwei Untersuchungsmethoden vorgebracht und, so verstehe ich Sie auch, sich auch noch einen Eindruck gemacht.
Was könnte dann sonst noch das Gehen erschweren? Wir müssen ja auch ein bisschen Differenzialdiagnose berücksichtigen.

  • O: Beinvenenthrombose könnte das auch noch machen.

P: Ja, sehen Sie, toll, prima.

  • O: Aber eine tiefe Beinvenenthrombose wäre zum Beispiel auch wieder ein Notfall, weil da eine Lungenembolie droht. Also da muss ich eigentlich gleich ans Telefon. Das Bein wäre aber bläulich-livide verfärbt, zumindest  wäre der Umfang etwas vergrößert, überwärmt. Da könnten wir dann die verschiedenen Zeichen für prüfen: Payr-, Meyer- und das Homannzeichen. Diese müssten dann positiv sein, zumindest teilweise.

P: Genau, prima.
So, das interpretiere ich richtig, dass Sie da vor allem nach dem Ergebnis auf eine chronische arterielle Verschlusskrankheit tippen und das auch weiter abklären lassen.

  • O: Ja, zum Arzt, der dann eine Gefäßdarstellung macht.

P: So passiert das auch und er kriegt dann auch eine Gefäßoperation.

  • O: Es droht ja auch anderswo. AVK bezieht sich ja nicht auf ein Körperteil, sondern da, wo er es gerade merkt. Also es kann natürlich überall noch weitergehen. Er kann Angina pectoris Anfälle kriegen, bis hin zum Herzinfarkt, vielleicht sogar Schlaganfälle oder diese transischämischen Attacken. Er muss überhaupt auf diese Sachen achten, der Blutdruck darf nicht zu hoch sein, die Risikofaktoren für Arteriosklerose sollten möglichst gering gehalten werden.

P: Gab es mal einen Notfall, wo Sie helfen mussten?
Sie fahren allein mit dem Wagen und sehen einen älteren Herren, der mit dem Fahrrad kippt. Er kippt vom Fahrrad und liegt da.

  • O: Da komme ich jetzt dazu.
  • Ja, ich werde erst mal die Bewusstseinslage prüfen. Als aller erstes würde ich ihn ansprechen, ob er noch bei Bewusstsein ist.

P: Darauf reagiert er nicht.

  • O: Er ist nicht bei Bewusstsein. Dann würde ich die Vitalfunktionen prüfen. Ob Atmung da ist bzw. ob das Herz schlägt.

P: Wie machen Sie das?

  • O: Die Atmung prüfe ich, in dem ich den Brustkorb und den Bauch prüfe, ob da Bewegung ist. Den Herzschlag prüfe ich am schnellsten, glaube ich, an Karotiden.

P: Ja, Puls ist da, Atmung ist auch da, Bewusstsein ist nicht da. Was würden Sie jetzt machen?

  • O: Dann sollten wir ihn in der stabilen Seitenlage lagern und gucken, ob irgendwas im Mund ist und den Kopf überstrecken. In die stabile Seitenlage, damit er nicht, falls er erbricht, irgendwas davon einatmet und vielleicht daran ersticken könnte oder zumindest im Nachhinein  eine Aspirationspneunomie  davon bekommt. Und so schnell wie möglich den Rettungswagen rufen.

P: Rettungswagen? Oder?

  • O: Ja, den Notarzt.

P: Eben.
Ja, ich gratuliere, Herr Knefel. Ich mache es kurz jetzt, da Sie bestanden haben. Ich teile das dann mit und von Hamburg kriegen Sie dann den Bescheid.

  • O: Dankeschön, super. Ich wünsche einen schönen Tag noch, tschüss.

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Heilpraktiker Pruefungsfragen zur Heilpraktikerpruefung vom Maerz 2009 - Teil 4
Jun 8th, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

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Welche Aussage(n) zu akuten organischen Psychose (akutes organisches Psychosyndrom) trifft/treffen zu?

  •  beim Patient findet sich zeitliche und/oder örtliche Orientierungsstörungen
  •  beim Patient findet sich Wahrnehmungsstörungen
  •  beim Patient findet sich Störungen in der Psychomotorik
  •  beim Patient findet sich kardiale Unregelmäßigkeiten
  •  beim Patient findet sich Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen


Welche Aussage(n) zur Instrumentenaufbereitung trifft/treffen zu?

  •  bevorzugte Methode der Instrumentendesinfektion ist die Sprühdesinfektion mit einem VAH-gelisteten Flächendesinfektionsmittel (VAH = Verbund für Angewandte Hygiene)
  •  grobverschmutzte Instrumente müssen vor der Reinigung desinfiziert werden. Nach der anschließenden Reinigung ist dann keine erneute Desinfektion mehr erforderlich
  •  wenn der Heilpraktiker die Instrumentenaufbereitung selbst durchführt, ist keine detaillierte schriftliche Beschreibung des Aufbereitungsverfahrens im Hygieneplan erforderlich
  •  wieder verwendbare Instrumente, die die Haut durchdringen bzw. mit Blut in Berührung kommen, müssen mit einem validierten Verfahren sterilisiert werden
  •  für Instrumente, die die Haut durchdringen bzw. mit Blut in Berührung kommen ist die Heißluftsterilisation der Dampfsterilisation vorzuziehen


Welche Aussage(n) zu einem erniedrigten Kaliumwert trifft/treffen zu?

  •  ein erniedrigter Kaliumwert findet man bei chronischen Diarrhöen
  •  ein erniedrigter Kaliumwert findet man nach Bluttransfusionen
  •  ein erniedrigter Kaliumwert findet man bei metabolischer Alkalose
  •  ein erniedrigter Kaliumwert findet man bei Anorexia nervosa
  •  ein erniedrigter Kaliumwert findet man bei Einnahme von bestimmten Diuretika


Welche Aussage(n) zu Risikofaktoren für eine Osteoporose trifft/treffen zu?

  •  Übergewicht
  •  Immobilität
  •  längerfristige Glukokortikoidtherapie
  •  Alter
  •  Testosteronsubstitution


Welche Aussage(n) zum Differentialblutbild trifft/treffen zu?

  •  Parasiteninfektionen führen zu einer Eosinopenie
  •  zu einer Linksverschiebung führt typischerweise eine virale Infekt
  •  eine Lymphozytose findet man typischerweise bei allergischen Hauterkrankungen
  •  Medikamenteneinnahme können eine Agranulozytose ausgelösen
  •  bakterielle Infekte führen i.d.R. zu einer Neutropenie


Welche Aussage(n) zum Lymphsystem trifft/treffen zu?

  •  das Lymphsystem stellt ein geschlossenes Kreislaufsystem dar, in dem die Lymphe zirkuliert
  •  die Lymphe wird über die Lymphgefäße in den rechten bzw. linken Venenwinkel (Angulus venosus) abgeführt
  •  die Lymphe wird in die Pfortader abgeführt
  •  die Lymphe fließt über die Lymphbahnen zur Peripherie, um dort über die Kapillaren in das venöse System aufgenommen zu werden
  •  in den Lymphknoten reifen die B-Lymphozyten zu den Zellen der spezifischen Abwehr heran


Welche Aussage(n) begünstigt/begünstigen das Auftreten einer Hypoglykämie bei einem Diabetes mellitus Patienten mit oraler Einnahme von Antidiabetika?

  •  Fasten
  •  starker Alkoholkonsum
  •  Leberfunktionsstörungen
  •  Durchfälle
  •  körperliche Anstrengung


Welche Aussage(n) zu einer Norovirusinfektion trifft/treffen zu?

  •  Norovirusinfektionen treten jahreszeitlich häufig in den Winter-und Frühjahrsmonaten auf
  •  die Erkrankungsdauer liegt meist nur bei ein bis zwei Tagen
  •  nach einer lnfektion besteht langjährige Immunität
  •  die Erkrankten leiden häufig unter wässrigen Diarrhöen, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen
  •  typisch ist hohes Fieber über mehrere Tage


Welche Aussage(n) zu Milchzähnen trifft/treffen zu?

  •  das vollständige Milchgebiss besteht aus 24 Zähnen
  •  der Durchbruch der Milchzähne beginnt durchschnittlich um den 6. bis 8. Lebensmonat
  •  das Milchgebiss ist durchschnittlich im 12. bis 15. Lebensmonat vollständig
  •  Milchzähne sind gleich groß wie die bleibenden Zähne
  •  alle Milchzähne sind mit durchschnittlich 5 bis 7 Jahren wieder ausgefallen


Welche Aussage(n) zu typischen Symptomen einer Manie trifft/treffen zu?

  •  Maniepatienten haben ein deutlich vermehrtes Redebedürfnis
  •  Maniepatienten haben eine Neigung zu Selbstüberschätzung
  •  Maniepatienten haben ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis
  •  Maniepatienten haben eine formale Denkstörungen
  •  Maniepatienten haben ein vermindertes Selbstwertgefühl mit Zweifel an sich selbst


Ein 55-jähriger Patient ist seit Jahren starker Raucher und hat folgende Symptome: Therapieresistenten „Erkältung“ seit über 6 Wochen mit Husten und teilweise blutigen Sputum, Lebervergrößerung und eine klopfschmerzhafte Wirbelsäule. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?

  •  Tuberkulose
  •  Lungenödem
  •  Asthma bronchiale
  •  metastasierendes Bronchialkarzinom
  •  akute Hepatitis


Ein Patient hat folgende Symptome: ruckartigem, teilweise schmerzhaftem Schnappen des Fingers bei Beugung und Streckung. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?

  •  Karpaltunnelsyndrom
  •  schnellender Finger (Digitus saltans)
  •  Heberden Arthrose
  •  Ganglion
  •  Dupuytren Kontraktur


Welche Aussage(n) zu typischen Symptome der akuten Pankreatitis trifft/treffen zu?

  •  heftiger gürtelförmiger Oberbauchschmerz
  •  reiswasserfarbener Durchfall
  •  mechanischer Illeus
  •  Erbrechen
  •  Teerstuhl


Welche Aussage zur Trigeminusneuralgie trifft/treffen zu?

  •  ein typisches Symptom bei der Trigeminusneuralgie ist die Abschwächung des Kornealreflexes
  •  die chirurgische Behandlung der Trigeminusneuralgie besteht in der Entfernung des gesamten Trigeminusnerven
  •  bei einer Trigeminusneuralgie treten in der Regel Schmerzen diffus in der gesamten Gesichtshälfte auf
  •  die Trigeminusneuralgie ist gekennzeichnet durch blitzartig auftreten Schmerzzustände, die nur wenige Sekunden, selten bis zu einer halben Minute anhalten
  •  bevorzugt betroffen von der Trigeminusneuralgie sind Männer in der 2 bis 3 Lebensdekade

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-> Zurück zur Heilpraktikerpruefung März 2009 - Teil 3

-> Zurück zur Heilpraktikerpruefung März 2009 - Teil 2

-> Zurück zur Heilpraktikerpruefung März 2009 - Teil 1

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Heilpraktiker Pruefungsfragen zur Heilpraktikerpruefung vom Maerz 2009 - Teil 3
Jun 8th, 2009 by admin

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Welche Aussage(n) zu Infektionskrankheiten mit Hautausschlag trifft/treffen zu?

  •  Patienten die Scharlach hatten, sind immun gegen die Erreger
  •  eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft besteht die Gefahr einer Rötelnembryopathie (sog. Gregg-Syndrom)
  •  die Rötelimpfung schützt auch vor Ringelröteln
  •  Gürtelrose tritt bevorzugt im Kindesalter auf
  •  Otitis media, Pneumonie und die Enzephalitis sind Komplikationen einer Maserninfektion


Welche Aussage(n) zum Dickdarmkrebs trifft/treffen zu?

  •  Hinweis auf Dickdarmkrebs kann ein Wechsel von Stuhlgewohnheiten sein
  •  Patienten mit Colitis ulcerosa haben ein erhöhtes Dickdarmkrebsrisiko
  •  Nachweis von Hämorrhoiden bei einem Patienten mit „Blut im Stuhl“ schließt einen Dickdarmkrebs weitgehend aus
  •  Risikofaktoren eines Dickdarmkrebs sind vor allem fettarme und vegetarische Ernährung
  •  das CEA (Carcinoembryonales Antigen) als Tumormarker ist spezifisch und eignet sich als Früherkennungstest


Welche Aussage(n) über Salmonellen trifft/treffen zu?

  •  Patienten mit einer Salmonellenenteritis kommen häufig in den Wintermonaten vor
  •  Patienten mit einer Salmonellenenteritis haben eine lebenslange Immunität
  •  Salmonellen vom Enteritistyp werden meist von Mensch zu Mensch übertragen
  •  Salmonellen-Dauerausscheider stellen für die Lebensmittelhygiene ein Problem dar
  •  Patienten mit einer Salmonellenenteritis können nach der Erkrankung eine reaktive Arthritis bekommen


Welche Aussage(n) zur Polyneuropathie trifft/treffen zu?

  •  Diabetes mellitus und Alkoholismus sind die häufigsten Ursachen für eine Polyneuropathie (in der BRD)
  •  bei einer Polyneuropathie sind ausschließlich sensible und motorische Nervenfasern befallen
  •  Ursache für eine Polyneuropathie kann/können Mangelernährung/Malabsorption sein
  •  Polyneuropathien treten auch im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auf
  •  der erste Hinweis auf eine Polyneuropathie ist häufig der Verlust des Vibrationssinns


Welche Aussage(n) zu Herpesviren trifft/treffen zu?

  •  durch Gabe von Antibiotika kann eine Infek1ion vermieden werden
  •  Infektionen mit Herpesviren können bei Menschen mit einer Immunschwäche schwerer verlaufen
  •  nach einer Infektion besteht lebenslange Immunität
  •  Herpesviren können lebenslang in bestimmten Zellen des Menschen persistieren (verbleiben)
  •  mit einer Augenkomplikation ist bei einer Herpes zoster- Infektion nicht zu rechnen


Welche Aussage(n) ist/sind die Ursache(n) einer Tetanie?

  •  Hypoparathyreodismus (Unterfunktion der Nebenschilddrüsen)
  •  primärem Hyperparathyreoidismus
  •  chronischer Nebenniereninsuffizienz
  •  massivem sauren Erbrechen
  •  Linksherzinsuffizienz


Ein 78-jähriger Patient hat folgende Symptome: multiple Metastasen in der Wirbelsäule. Welches Karzinom kommt hierfür am ehesten als Ursache in Frage?

  •  Kolonkarzinom
  •  Prostatakarzinom
  •  Wilms-Tumor (Nephroblastom)
  •  Hepatozelluläres Karzinom (primares Leberzellkarzinom)
  •  Pankreaskarzinom


Welche Aussage(n) zu Sexualhormonen und Eisprung trifft/treffen zu?

  •  das Progesteron ist ein Hormon, welches bei der Frau im Gelbkörper und in der Plazenta gebildet wird
  •  nach der Ovulation (Eisprung) kommt es zu einer kurzfristigen (1-2 Tage) Erhöhung des Progesteronspiegels
  •  bereits einen Tag vor der Ovulation steigt die Basaltemperatur um mind. 1°C an
  •  Östrogene werden vor allem in der zweiten Zyklushälfte sezerniert
  •  Progesteron wird größtenteils in der zweiten Zyklushälfte sezerniert


Welche Aussage(n) zum Parkinson-Syndrom trifft/treffen zu?

  •  eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des höheren Lebensalters ist das Parkinson-Syndrom
  •  Ursache ist in erster Linie eine Störung im Aldosteron und Reninstoffwechsel
  •  es handelt sich um eine rein körperliche Erkrankung ohne jede Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten
  •  Leitsymptom ist ein grobschlägiger Ruhetremor der willkürlich unterbunden werden kann
  •  Krankengymnastik ist bei M. Parkinson wegen zu erwartender Verschlimmerung der Symptomatik nicht anzuwenden (kontraindiziert)


Welche Aussage(n) führt/führen zu einer Aktivitätssteigerung des sympathischen Nervensystems?

  •  Erweiterung der Bronchien
  •  gesteigerten Bewegung und Tätigkeit des Magen•Darm Traktes
  •  Bradykardie
  •  Verengung der Pupillen
  •  Blutdruckabfall


Welche Aussage(n) zu Vitaminen und Vitaminmangel trifft/treffen zu?

  •  Vitamin B12-Mangel ist i.d.R. die Folge einer Nierenerkrankung
  •  Vitamin C gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine
  •  Vitamin B-Mangel kann Skorbut auslösen
  •  Vitamin B12-Mangel kann zu neurologischen Symptomen führen
  •  Vitamin K-Mangel kann zu Gerinnungsstörungen führen


Eine 26-jährige Patientin hat folgende Symptome: Erschöpfung, Unruhe, Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, stark schwitzen, zittern und vermehrtem Haarausfall und Durchfällen. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?

  •  Morbus Addison
  •  neu aufgetretener Diabetes mellitus
  •  Alkoholkrankheit
  •  schizophrene Psychose
  •  Hyperthyreose


Welche Aussage(n) trifft/treffen als Hinweise auf eine intrakranielle Druckerhöhung zu?

  •  schwallartiges Erbrechen
  •  Peroneuslähmung
  •  Sehen von Doppelbildern
  •  psychische Veränderungen, z. B. Aggressivität
  •  Tremor der Hände


Welche Aussage(n) zur Untersuchung des Knies trifft/treffen zu?

  •  eine Stabilitätsprüfung der Bänder erfolgt richtigerweise am stehenden Patienten
  •  die sog. tanzende Patella ist ein Hinweis auf einen Kniegelenkserguss
  •  beim Kind bis 15 Jahre sind O-Beine (Genua vara) physiologisch
  •  bei einer Kreuzbandschädigung kommt es zum das Schubladenphänomen
  •  Steinmann-Zeichen geben Hinweise auf mögliche Meniskusschäden


Welche Aussage(n) zur Herzauskultation trifft/treffen zu?

  •  bei einer Aortenstenose ist eine Fortleitung des Geräusches in die Karotiden möglich
  •  eine Spaltung des 2. Herztones ist stets pathologisch
  •  Akzidentelle (zufällig vorkommende) Geräusche sind stets systolisch und ohne Fortleitung
  •  ein funktionelles Herzgeräusch kann bei Fieber auftreten
  •  die Lautstärke des Herzgeräusches ist ein Maß für die Schwere einer Herzerkrankung

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Heilpraktiker Pruefungsfragen zur Heilpraktikerpruefung vom Maerz 2009 - Teil 2
Jun 7th, 2009 by admin

-> Heilpraktiker Ausbildung Hamburg

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Welche Aussage(n) zu Lähmungen trifft/treffen zu?

  •  abgeschwächten Muskeleigenreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex) findet man bei zentrale Lähmungen (Schädigung im Zentralnervensystem)
  •  abgeschwächten Muskeleigenreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex) findet man bei periphere Lähmungen (Schädigung des peripheren Nerven)
  •  gesteigerten Muskeleigenreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex) findet man bei zentralen Lähmungen (Schädigung im Zentralnervensystem)
  •  gesteigerten Muskeleigenreflexen, pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) sind nicht nachweisbar bei peripheren Lähmungen (Schädigung des peripheren Nerven)
  •  abgeschwächten Muskeleigenreflexen, pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) sind nicht nachweisbar bei zentralen Lähmungen (Schädigung im Zentralnervensystem)


Welche Aussage(n) zur Tuberkulose trifft/treffen zu?

  •  grobblasige Rasselgeräusche sind typisch bei einer Lungentuberkulose
  •  eine Tuberkulose kann bei fehlenden bakteriologischem Nachweis von Tuberkulosebakterien ausgeschlossen werden
  •  eine Tuberkulosebehandlung erstreckt sich in der Regel über maximal 6 bis 8 Wochen mit gezielten Medikamenten
  •  Hauptbetroffene der Tuberkulose-lnzidenzen (Erkrankungshäufigkeiten) findet man unter bei der deutschen Bevölkerung in der Altersgruppe der 0 bis 6 Jahren
  •  Symptome einer Tuberkulose können Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und nächtliches Schwitzen sein


Ein Alkoholiker kommt aus dem Krankenhaus nach einer komplikationslosen Appendektomie und hat folgende Symptome: Halluzinationen, er spricht von kleinen beweglichen Insekten. Sie diagnostizieren ein Alkoholdelir.
Welche Aussage(n) kann/können als weitere Symptom(e) auftreten?

  •  Bradykardie
  •  epileptische Anfälle
  •  agitierte Psychomotorik
  •  Obstipation
  •  Schlafstörungen


Eine 72-jährige Patientin hat folgende Symptome: Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, bohrenden Rückenschmerzen, Gelbverfärbung der Haut und Skleren. Welche Aussage(n) trifft/treffen zu?

  •  akute Hepatitis A
  •  Pankreaskarzinom
  •  chronische Gastritis
  •  Leberzirrhose
  •  Bandscheibenvorfall


Welche Aussage(n) kann/können eine Amnesie verursachen?

  •  Commotio cerebri
  •  schweren psychosozialen Traumatisierung
  •  epileptischen Anfalls
  •  Intoxikation
  •  akuten Hörsturzes


Welche Aussage(n) zur Untersuchung der Wirbelsäule trifft/treffen zu?

  •  Rippenbuckelbildung bei Rumpfbeuge ist ein Hinweis auf eine Skoliose
  •  Schober-Test dient zur Bestimmung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule
  •  Ott- Zeichen dient zur Prüfung der Beweglichkeit der Lendenwirbeisäule
  •  Finger-Boden-Abstand (FBA) von 20 cm spricht für eine gut bewegliche Wirbelsäule
  •  Schober-und Ott-Zeichen wird am liegenden Patienten geprüft


Welche(s) Merkmal(e) spricht/sprechen am ehesten für eine Typ II Diabetes mellitus Erkrankung?

  •  der Diabetes mellitus Typ II beginnt langsam
  •  der Diabetes mellitus Typ II ist ein absoluter Insulinmangel
  •  der Diabetes mellitus Typ II hat weniger als 15% der B-Zellen
  •  der Diabetes mellitus Typ II ist Insulinresistenz
  •  der Diabetes mellitus Typ II hat eine starke Neigung zu Ketoazidose


Welche Aussage(n) zu Thrombozyten trifft zu?

  •  Thrombozyten besitzen einen Zellkern mit einfachem Chromosomensatz
  •  Thrombozyten haben eine Lebensdauer von 2 bis 3 Monaten
  •  Thrombozyten werden hauptsächlich in der Leber abgebaut
  •  Thrombozyten werden im Knochenmark gebildet
  •  Thrombozyten sind bei einer Erhöhung im Blut oft erster Hinweis auf eine Lungenerkrankung


Welche Aussage(n) zu auslösende Faktoren eines Karpaltunnelsyndroms trifft/treffen zu?

  •  Schwangerschaft
  •  Luxation des Handgelenks
  •  Diabetes mellitus
  •  Alkoholmissbrauch
  •  Polyarthritis


Welche Aussage(n) zu typischen Zeichen eines akuten Glaukomanfalles trifft/treffen zu?

  •  nicht eingeschränktes Sehvermögen
  •  weite, reaktionslose (lichtstarre) Pupillen
  •  weicher Augapfel
  •  stark gerötetes Auge
  •  stärkste Schmerzen im Auge mit dumpfer Ausstrahlung


Welche Aussage(n) zu Multiplen Sklerose trifft/treffen zu?

  •  zentrale Paresen, Sensibilitäts- und Koordinationsstörungen sind Symptome einer Multiplen Sklerose
  •  Multiple Sklerose hat häufig einen schubförmigen Verlauf
  •  Multiple Sklerose beginnt meist nach dem 60. Lebensjahr
  •  Multiple Sklerose hat keine psychischen Symptome
  •  Multiple Sklerose ist eine Hirnnervenschädigung, besonders der Nervus opticus ist betroffen


Ein 65-jähriger Landwirt hat folgende Symptome: an der linken Schläfe seit Monaten eine Hautveränderung die sich ausbreitet, glasiges hautfarbenes Knötchen mit perlschnurartigem Randwall und Teleangiektasien. Welche Aussage(n) trifft/treffen am ehesten zu?

  •  Hämangiom
  •  Psoriasis vulgaris
  •  malignes Melanom
  •  Erysipel
  •  Basaliom


Welche Aussage(n) zu Erregungsbildung und Erregungsleitung des Herzens trifft/treffen zu?

  •  bei einem Herzinfarkt kann es zu bradykarden Herzrhythmusstörungen kommen
  •  die Taktgebung für den Herzmuskel erfolgt vom zentralen Nervensystem
  •  unmittelbar nach einer Herzaktion ist der Herzmuskel normalerweise für eine gewisse Zeit unerregbar (Refraktärzeit)
  •  normalerweise gehen alle Erregungen für eine rhythmische Herzkontraktion vom Sinusknoten aus
  •  der Sinusknoten befindet sich an der Herzspitze im Epikard


Welche Aussage(n) zu stark erhöhten Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit trifft/treffen zu?

  •  Eisenmangelanämie
  •  Polymyalgia rheumatica
  •  Angina pectoris Anfall
  •  Polyzythämie
  •  Plasmazytom


Welche Aussage(n) zu Candida-Infektion trifft/treffen zu?

  •  Cardidose (Soor) wird durch Schimmelpilze verursacht
  •  Candica-Pilze finden sich in geringer Konzentration bei einem Teil der gesunden Bevölkerung im Stuhl
  •  Candidose manifestiert sich nur an der Haut
  •  Candida-Infektion kommen bei Säuglingen nicht vor
  •  Candida-lnfektion findet man häufiger bei Patienten mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus)


Welche Aussage(n) als Ursachen von Ohrgeräuschen (Tinnitus aurium) kann/können zutreffen?

  •  Anämie
  •  Otosklerose
  •  Hypotonie
  •  Hypertonie
  •  Hirntumor


Welche Aussage(n) zu Wirbelsäulenerkrankungen trifft/treffen zu?

  •  Bandscheibenvorfälle sind eine Erkrankung des hohen Lebensalters (> 65 Jahre)
  •  Schädigung im Lendenwirbelbereich führen zu einem Ausfall des Patellarsehnenreflexes
  •  ein positives Lasegue-Zeichen ist beweisend für einen Bandscheibenvorfall
  •  asymptomatischer Bandscheibenvorfall sollte frühestmöglich operiert werden
  •  Blasen-und Mastdarmstörungen können bei einem Cauda-Syndrom vorkommen

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