Mündliche Heilpraktikerprüfung von Angela B., Hamburg,
moneygram new york size=”3″>März 2004
Intensivvorbereitung auf die Amtsarztprüfung – 10 DVDs
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Ich möchte hiermit einen kleinen Eindruck in meine mündliche Heilpraktikerprüfung geben, welche ca. 30 Minuten dauerte.
Leider hatte ich mich nicht ausreichend vorbereitet, habe die Prüfung jedoch zum Glück knapp bestanden.
Nachdem meine Personalien überprüft und die Frage geklärt wurde, ob ich in der Lage bin, die Prüfung durchzuführen, begann der Amtsarzt mit Fragen zum Infektionsschutzgesetz, wie z. B. zur Begriffsbestimmung, zu den §§ 34, 42, Salmonellose, EHEC, virusbedingtem hämorrhargischen Fieber und dem hämolytisch-urämischen Syndrom.
Aufgrund meiner Aufregung war ich nicht in der Lage, sämtliche Fragen genau zu beantworten. Mir wurde bestätigt, dass ich auf das Thema zwar vorbereitet war, jedoch noch Defizite bei der Befundaufnahme vorliegen, welche weiter verbes sert werden müssen.
Anschließend wurden mir von den Beisitzern folgende Fallbeispiele buy kamagra zur Lösung genannt:
1. Fallbeispiel:
Ein Patient klagt seit 4 Tagen über Schwerhörigkeit.
Meine Anamnese sah wie folgt aus: Ich erfragte, ob der Patient Schmerzen hat, wie stark die Einschränkungen sind, ob andere Symptome vorliegen, ob er Ohrgeräusche hat. Dies wurde ins gesamt verneint. Die Othoskopie war ohne Befund, kein Zerumen, keine Rötung. Die Skleren waren ebenfalls ohne Befund. Es liegt jedoch ein leichter Schwindel vor.
Die Frage nach Puls und Blutdruck ergab folgende Daten: RR 185/90 Puls: 65
Aufgrund meiner weiteren Fragen wurde zu dem hohen Blutdruck angegeben, dass seit 5 Jahren eine eingestellte Hypertonie vorliegt, die regelmäßig durch einen Arzt kontrolliert wird und dass der Patient Medikamente nimmt, die er aber nicht mitgebracht hat.
Aufgrund der Aufforderung, nun Differenzialdiagnosen zu stellen, schloss ich eine Otitis media aus, da die Othoskopie ohne Befund war. Eine Schädigung des N.acusticus hielt ich für unwahr scheinlich. Außerdem schloss ich einen Morbus Meniere aus, da die typische Trias nicht bestand. Daher bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es sich wahrscheinlich um einen Hörsturz handelt und ich den Patienten als ärztlichen Notfall zu einem HNO-Arzt weiterleiten würde, da die Prognose desto besser ist, je eher eine Therapie beginnen kann.
Wegen des hohen Blutdrucks würde ich dem Patienten dringend empfehlen, den behandelnden Arzt aufzusuchen, um die medikamentöse Einstellung ändern zu lassen, da mir nicht bekannt ist, welche Medikamente eingenommen werden und ich als Heilpraktiker nicht berechtigt bin, vom Arzt verschriebene Medikamente abzusetzen, neue zu verschreiben oder die Dosierung zu än dern.
Meine Diagnose war richtig, es handelte sich um einen Hörsturz, aber ich hätte noch mehr Diffe renzialdiagnosen stellen müssen, ich hätte z. B. auch eine TIA oder PRIND ausschließen müs sen.
2. Fallbeispiel:
Eine Mutter kommt mit ihrem Kind in die Praxis und gibt an, dass das Kind Fieber habe.
Durch meine Anamnese ergab sich, dass keine sonstigen Auffälligkeiten vorhanden sind und an dere Kinder im Kindergarten nicht die gleichen Symptome hatten. Die Geschwister haben auch seit gestern Fieber.
Ich würde den plötzlichen Fieberanstieg und die gleichzeitige Ansteckung der Geschwister als ein Zeichen für eine Infektionskrankheit werten, die durch einen Arzt abgeklärt werden sollte.
Mir wurde mitgeteilt, dass diese Diagnose nicht ausreichend ist. Ich hätte dem Kind in die Ohren sehen müssen, da mir dann aufgefallen wäre, dass der Gehörgang stark gerötet ist und ich hätte feststellen können, dass es sich um eine Otitis media handelt.
Das war es dann auch schon. Hauptsache Bestanden!!
Ich hoffe das hilft Euch dabei einen noch besseren Einblick zu gewinnen.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Angela
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