Heilpraktikerprüfung: Mein Weg Zur Heilpraktikerin

Mein Weg von der Idee über die bestandene Heilpraktikerprüfung bis hin zur selbstaendigen Heilpraktikerin

Vor ca. 7 Jahren begann ich, mich für die Naturheilkunde und was dazu gehört zu interessieren. Ich habe viele, viele Bücher gelesen, mich in Reiki einweihen und meine Aura behandeln lassen und vieles mehr. Irgendwann reifte in mir der Wunsch, selbst im Bereich der Heilung zu arbeiten. Aber wie, ohne entsprechende Ausbildung?? Zumal ich einen Vollzeitjob ausübte, der nicht das Geringste mit Heilung zu tun hatte. Tja, und dann öffnete mir ein so genannter Schicksalsschlag die Tür: ich wurde von jetzt auf gleich arbeitslos!

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Mein Job und der damalige Arbeitsmarkt machten mir schnell klar, dass ich kurzfristig keine neue Arbeit in meinem Beruf finden würde. Und auch langfristig gesehen waren die Chancen in meinem Beruf eher dürftig. Und was bedeutete überhaupt das Wort „Beruf“? Hatte es nicht etwas mit „Berufung“ zu tun? War mein jetziger Job eine Berufung?

Eher nicht. Mein Partner, mit dem ich zu dem Zeitpunkt erst einige Monate zusammen war, fragte mich nach meinen beruflichen Zukunftsplänen. Ich druckste herum, da ich selbst ziemlich unsicher war. Zu meinem großen Glück gehört mein Partner (mittlerweile mein Ehemann) zu den Menschen, die nach- und auch hinterfragen. Er ließ also nicht locker, bis ich ihm von meinem Wunsch, Heilpraktikerin zu werden, erzählte. Das Einzige, was er dazu sagte, war: „Was hält Dich davon ab?“ Ja, was? Nichts!!

Ich fing an, im Internet zu recherchieren: welche Heilpraktikerschulen gibt es in meiner Nähe, Unterrichtsart (Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend, Fernstudium), Ausbildungsdauer und vor allem die Kosten. Und genau die Kosten waren es, die meinen Traum fast platzen ließen. Wie sollte ich von dem bisschen Arbeitslosengeld das Schulgeld bezahlen?

Und falls ich doch irgendeinen Job finden würde, wie sollte ich dann regelmäßig am Unterricht teilnehmen können? Hinzu kam, dass die meisten Schulen nur zweimal im Jahr mit der Ausbildung begannen und der nächste Start war noch einige Monate hin.

Meine Euphorie sank… Ich beschloss, wenn ich schon nicht die Heilpraktikerausbildung machen konnte, dann wollte ich mich zumindest in den 2. Reiki-Grad einweihen lassen. Und bei dem Seminar lernte ich eine Frau kennen, die selbst gerade die Heilpraktikerausbildung machte. Sie schwärmte regelrecht davon und ich nutzte jede Pause, um sie noch mehr auszufragen.

Sie erzählte mir, dass sie die Heilpraktikerschule bei Oliver Knefel in Oststeinbek besucht und dass sie total begeistert wäre. Sie empfahl mir, mich mit Oliver in Verbindung zu setzen, vielleicht könnte ich meinen Traum ja doch noch verwirklichen. Gleich nächsten Tag rief ich bei Oliver an und erkundigte mich. Nun war ich selbst sehr begeistert über die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten, die Oliver anbot. Und die Ausbildung war bezahlbar!

Ich nahm Ollis Angebot, unverbindlich an einem Probeunterricht teilzunehmen, dankend an. So lernte ich Olli, seine Heilpraktikerschule und seine Art, Lernstoff zu vermitteln, kennen. Ich besprach mich anschließend mit meinem Mann, schlief eine Nacht darüber und meldete mich dann bei Olli für die Heilpraktikerausbildung in Hamburg an.

Ich war zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 40 Minuten unterwegs, aber das nahm ich gern in Kauf. Aufgrund des Systems von Ollis Schule, konnte ich sofort beginnen. Weil ich zu dem Zeitpunkt noch immer arbeitslos war und nicht so viel Geld zur Verfügung hatte, entschied ich mich für die damalige 3-Jahre-Ausbildung (Unterricht einmal pro Woche für zwei Stunden für 130,-€ monatlich). Da Olli den Unterricht an verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Zeiten anbietet, war ich nicht auf einen Kurs „festgelegt“, sondern konnte bei Bedarf auch wechseln. Und egal, welchen Kurs ich besuchte, es waren immer kleine Gruppen, die das Lernen deutlich vereinfachten.

Als ich nach einigen Monaten wieder einen Job fand und mehr Geld zur Verfügung hatte, konnte ich problemlos in eine andere Ausbildungsvariante wechseln (Unterricht zweimal pro Woche für 260,-€ monatlich). Dies hatte wiederum zur Folge, dass sich meine Ausbildungsdauer entsprechend verkürzt hat! Aber auch den umgekehrten Fall habe ich während meiner Ausbildung bei Olli erlebt: ein Mitschüler, der anfangs dreimal die Woche zum Unterricht kam, wurde plötzlich arbeitslos und konnte sich daher das Schulgeld nicht mehr leisten. Auch bei ihm war es kein Problem, die Ausbildungsvariante auf einmal Unterricht pro Woche zu wechseln. So hat sich seine Ausbildungszeit zwar verlängert, dafür musste er die Ausbildung aber auch nicht abbrechen!

Während meiner Ausbildung habe ich unheimlich viel gelernt, auch über mich. Olli sagt Interessierten und Probeschülern gern, dass die Heilpraktikerausbildung einem kleinen Medizinstudium gleichkäme. Dem kann ich nur zustimmen! Alles, was Körper, Geist und Seele hergeben, wird im Unterricht durchgenommen.

Zusätzlich bietet Olli noch verschiedene Seminare an, die besucht werden können. Ich selbst habe an den Seminaren für Irisdiagnose, Homöopathie und Bachblüten teilgenommen und brauchte als Ollis Schülerin lediglich die Hälfte des eigentlichen Preises zahlen. Olli liegt es sehr am Herzen, dass seine Schüler die Prüfung bestehen, daher passt er seinen Unterricht auch ständig den Prüfungsanforderungen an und macht eine sehr intensive Prüfungsvorbereitung.

Genauso wichtig ist es ihm jedoch, dass wir nach der bestandenen Heilpraktikerprüfung sofort als Heilpraktiker in eigener Praxis „loslegen“ können. Alles, was ich hierfür benötigte, hat Olli mir vermittelt. Ich war bereits einige Zeit als Heilpraktikerin selbständig, als ich mich zu einer Fortbildung im Bereich der Akupunktur entschloss.

Während dieser Fortbildung lernte ich eine Teilnehmerin kennen, die ebenfalls Heilpraktikerin ist. Sie hatte die Ausbildung bei einer anderen, relativ großen Schule absolviert. Sie hatte die Prüfung bereits vor 6 Monaten erfolgreich bestanden, sich aus lauter Unsicherheit jedoch noch immer nicht getraut, eine eigene Praxis zu eröffnen.

Sie hoffte, dass der Mut und die Sicherheit mit einer abgeschlossenen Akupunkturausbildung kommen würden. Ich hingegen war dank Olli so zuversichtlich, dass ich bereits in der Zeit zwischen der schriftlichen und der mündlichen Prüfung nach passenden Räumlichkeiten gesucht (und gefunden) habe. Aufgrund einiger notwendiger Praxisanschaffungen und Renovierungsarbeiten, konnte ich meine eigene Praxis 2 Wochen nach der bestandenen Prüfung eröffnen. Und noch heute, 3 Jahre später, bin ich eine glückliche und selbständige Heilpraktikerin!

Ich habe in meinem Leben schon so einige Lehrer gehabt, aber kaum einer hat seine Berufung als Lehrer so gelebt und sein Wissen so weitergegeben wie Oliver!

Doris H., 46 Jahre, Heilpraktikerin in Hamburg

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